
„Extremismus im Gaming – Wissenswertes für Kinder- und Jugendhilfe“
Plan P.-Online-Seminar: „Extremismus im Gaming – Wissenswertes für Kinder- und Jugendhilfe“
Gaming ist längst mehr als ein Freizeittrend Jugendlicher: Es ist ein altersübergreifendes, globales Kultur- und Sozialisationsphänomen. Digitale Spiele und gamingnahe Plattformen fungieren als soziale Räume, in denen Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft ausgehandelt werden – und in denen sich gesellschaftliche Dynamiken widerspiegeln.
Im Kontext von Online-Communities zeigen sich dabei auch Prozesse digitaler Radikalisierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Extremistische Akteur*innen nutzen Gaming-Umfelder strategisch zur niedrigschwelligen Ansprache und Normalisierung ihrer Ideologien – häufig über Codes, Memes und vermeintlichen „Humor“ unterhalb der Strafbarkeitsgrenze.
Das Online-Seminar sensibilisiert für Plattformlogiken, Narrative und Rekrutierungsstrategien, beleuchtet rechtliche Rahmenbedingungen und zeigt auf, warum problematische Entwicklungen nicht erst bei eindeutig extremistischen Inhalten beginnen, sondern häufig in gesellschaftlich verbreiteten Denkmustern, Zuschreibungen und alltäglichen Grenzverschiebungen ihren Ausgang nehmen. Zugleich werden demokratiefördernde Potenziale von Gaming und Ansätze einer präventiven, lebensweltorientierten Praxis in den Blick genommen
21. April 2026, 10:00 – 13:00 Uhr,
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