
Kinder geben Demokratie eine Stimme
Preisverleihung des Mal- und Schreibwettbewerbs in der Stadtbibliothek
Mit einer feierlichen Preisverleihung in der Stadtbibliothek fand der Langenfelder Mal- und Schreibwettbewerb „Wir haben was zu sagen!“seinen gelungenen Abschluss. Das Bündnis „Wir für Demokratie“ hatte gemeinsam mit seinen Projektpartnern alle Kinder der Langenfelder Grund- und Förderschulen eingeladen, sich kreativ mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen.
Die Vielfalt und hohe Qualität der eingereichten Arbeiten beeindruckte die siebenköpfige Jury, unter ihnen auch professionelle Buch-Autoren.
Die Geschichten, Gedichte, Bilder, Comics und Sachtexte zeigten eindrucksvoll, wie Kinder Demokratie verstehen, erleben und mitgestalten möchten. Angesichts der vielen gelungenen Beiträge fiel der Jury die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger besonders schwer.
Den dritten Platz teilen sich Juna Krasniqi mit ihrem liebevoll gestalteten Beitrag „Mein Gedicht zum Thema Demokratie“ und Malte Deluweit mit seinem Sachtext „Was ist Demokratie?“. Juna verbindet ihre Verse mit farbenfrohen Zeichnungen und bringt die Bedeutung von Freiheit eindrucksvoll auf den Punkt: „Wir sollen schätzen, wie und wo wir leben, denn Freiheit wird uns hier gegeben.“Malte setzt sich kritisch mit dem politischen System auseinander und greift unter anderem die Frage auf, warum der Bundeskanzler in Deutschland nicht direkt gewählt wird.
Den zweiten Platz belegte Luisa mit ihrer Fabel „Es war einmal eine Blume“. Darin übernimmt ausgerechnet der sonst als Bösewicht bekannte Wolf eine positive Rolle und hilft den Blumen – eine einfallsreiche Geschichte über Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.
Der erste Preis ging an Mara Gondrum und Verena aus der 4. Klasse der Grundschule am Brückentor. In ihrer Geschichte „Der Abriss des Waldhauses“ erzählen sie, wie Kinder sich mit einer selbst organisierten Demonstration erfolgreich gegen die Pläne eines Politikers zu Wehr setzen. Der Beitrag verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, dass demokratisches Engagement und gemeinsames Handeln etwas bewirken können.
Ein besonderes Zeichen setzte die Jury mit ihrer Entscheidung, sämtliche eingereichten Beiträge in einem eigens gestalteten Magazin zu veröffentlichen. Damit erhalten alle jungen Autorinnen, Autoren und Künstlerinnen und Künstler eine Bühne für ihre Gedanken, Ideen und Wünsche rund um das Thema Demokratie.
Das Bündnis „Wir für Demokratie“ bedankt sich bei allen teilnehmenden Kindern, den engagierten Lehrkräften, den Schulen sowie der Jury und den Projektpartnern für ihren Beitrag zum Gelingen des Wettbewerbs. Die zahlreichen kreativen Arbeiten zeigen eindrucksvoll: Kinder haben etwas zu sagen – und ihre Stimmen verdienen es, gehört zu werden.
Bild Stefan Pollmanns
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